So funktioniert’s
Welche Fragen dich erwarten, wie du sie für ein aussagekräftiges Ergebnis beantwortest und was danach mit deinen Antworten passiert.
Die Fragen
Dieser Test nutzt 2 dieser Formate. Jedes hat einen bestimmten Zweck: Das Format ist Teil der Messung, keine Dekoration.
Eine Aussage und eine Skala von voller Ablehnung bis voller Zustimmung. So ist der größte Teil des Tests aufgebaut. Denn eine Skala erfasst, wie stark etwas zutrifft, statt nur, ob es zutrifft.
So antwortest du: Wähle die Mitte nur, wenn du wirklich dazwischenliegst. Nicht, wenn dir die Entscheidung bei einer Aussage schwerfällt.
Mehrere Bilder statt schriftlicher Antwortmöglichkeiten. Bilder kommen dort zum Einsatz, wo Worte die Antwort lenken würden: Eine Szene erfassen wir, bevor wir darüber nachdenken. Deshalb ist die erste Wahl meist die ehrlichste.
So antwortest du: Wähle das Bild, auf das du zuerst reagierst. Wenn du die Bilder genau vergleichst, wird deine Antwort zwar durchdachter, aber weniger authentisch.
Die Skala
Jede Stufe ist eine echte Antwort. Die Skala ist symmetrisch. Es gibt also kein „sicheres“ Ende und keine Option, die nichts zum Ergebnis beiträgt.
Im Laufe des Tests begegnen dir Aussagen, die das Gegenteil eines Merkmals beschreiben. Zustimmung führt hier zu einem niedrigeren statt einem höheren Wert. Das ist Absicht. Wären alle Aussagen gleich ausgerichtet, könnte jemand auf Autopilot immer dieselbe Seite der Skala wählen. Das Ergebnis wäre ein klares, extremes und bedeutungsloses Profil. Umgekehrt formulierte Aussagen durchbrechen dieses Muster. So spiegelt der Wert wider, wie du auf das antwortest, was du tatsächlich liest.
Du musst dabei nichts Besonderes tun. Lies einfach jede Aussage, bevor du antwortest.
Gut antworten
Die Antwort, die dir nach ein paar Sekunden in den Sinn kommt, trifft meist besser zu. Langes Überlegen führt oft dazu, dass deine Antworten nicht mehr zeigen, wie du bist, sondern wie du dir dein Verhalten erklärst. Das ist nicht dasselbe.
Am häufigsten wird ein Ergebnis dadurch verfälscht, dass man so antwortet wie die Person, zu der man werden möchte. Dein Bericht ist aber nur dann ein hilfreicher Ausgangspunkt, wenn er zeigt, wo du tatsächlich stehst.
Denk daran, wie du in den letzten Monaten meistens warst. Nicht an die eine Situation, in der du dich ganz untypisch verhalten hast. Ausnahmen bleiben im Gedächtnis. Genau deshalb führen sie hier in die Irre.
Die Mitte bedeutet „wirklich dazwischen“, nicht „schwer zu entscheiden“. Wer fast immer die Mitte wählt, bekommt ein Profil mit weitgehend gleichförmigen Werten. Und ein solches Profil sagt dir nichts.
Plane etwa 5 Minuten ein. Deine Stimmung beeinflusst, wie du dich selbst einschätzt. Wenn du den Test auf zwei sehr unterschiedliche Momente verteilst, machst du im Grunde zwei halbe Tests.
Auswertung
Deine Auswahl wird als Position zwischen der niedrigsten und der höchsten möglichen Antwort auf die jeweilige Frage ausgedrückt. So können eine Frage mit fünf Skalenstufen und eine mit zwei Antwortmöglichkeiten gleichwertig in dasselbe Gesamtergebnis einfließen. Umgekehrt formulierte Aussagen werden an dieser Stelle umgepolt.
Jede Frage gehört zu einer der 5 Dimensionen, die dieser Test erfasst. Die Antworten innerhalb jeder Gruppe werden gemittelt und als Wert von 0 bis 100 ausgedrückt. So ist eine Dimension, die mit drei Fragen erfasst wird, direkt mit einer vergleichbar, zu der es zehn Fragen gibt.
Niedrig liegt unter 40, Mittel reicht von 40 bis 70, Hoch liegt über 70. Der Bereich bestimmt, welche Beschreibung du siehst. Deshalb können zwei Personen denselben Absatz lesen, obwohl ihre Werte einige Punkte auseinanderliegen. Die Bereiche sind bewusst breit gefasst, weil die Messung dahinter nicht auf den einzelnen Punkt genau ist.
Jede Dimension wird neutral und ohne Rangfolge dargestellt. Dieser Test zeigt, wo du auf verschiedenen Achsen liegst, statt deine Position darauf zu bewerten.
Dieser Test beruht auf deinen eigenen Angaben. Er erfasst, wie du dich an dem Tag siehst, an dem du die Fragen beantwortest. Das ist durchaus hilfreich, aber nicht dasselbe wie eine objektive Messung. Die Ergebnisse verändern sich je nach Stimmung, jüngsten Erlebnissen und der Bereitschaft, ehrlich über sich selbst Auskunft zu geben. Der Test soll dir helfen, dich besser zu verstehen und über dich selbst nachzudenken. Er ist keine klinische Untersuchung und stellt keine Diagnosen. Kein Ergebnis dieses Tests sollte als Grundlage für medizinische oder rechtliche Entscheidungen oder für Personalentscheidungen dienen.
Fragen: 40, Dauer: etwa 5 Min. Du kannst bis zum Abschluss jederzeit zurückgehen und deine Antworten ändern.
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